Die Los-Kennzeichnung soll es ermöglichen, eine Warenpartie bis zum Hersteller zurückzuverfolgen.
Die seit dem 1.1.2005 geltende Verordnung (EG) 178/2002 fordert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Lebensmittel und Futtermittel vom "Acker bis zum Teller" und begünstigt damit auch notwendig werdende Rückrufaktionen.
Nach dieser VO ist die Rückverfolgbarkeit in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen sicherzustellen.
Eine eindeutige Identifizierung über die gesamte Wertschöpfungskette vom Lebensmittellieferanten bis zum Lebensmittelempfänger (Groß- und Einzelhandel, Gastronomiegewerbe) erfolgt durch entsprechende Los- und Chargen-Kennzeichnungen und trägt damit zur verbraucherfreundlichen Transparenz bei.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein vorgeschriebenes Kennzeichnungselement, das laut harmonisiertem EU-Recht bzw. schweizerischem Recht auf Fertigpackungen anzugeben ist. Das MHD gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfallsdatum handelt, ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar.